Maulwurf vertreiben
Keine Maulwurfshügel mehr im eigenen Garten

Maulwürfe machen Hügel
Der Maulwurf ist für den Garten ein nützliches Tier. Er vernichtet Engerlinge und andere Schädlinge. Wenn er mit seinen Hügel Rasen und Beete in großem Maße angreift, ist der Hobbygärtner nicht glücklich darüber. Ein junger Maulwurf schafft am Tag 20 Hügel zu produzieren und durchzieht den Garten mit einem unterirdischen Höhlensystems größten Ausmaßes. Nicht nur die Liebhaber des gepflegten englischen Rasens werden Maßnahmen gegen das eigentlich possierliche Tierchen ergreifen.
Maulwurf - das geschützte Tier
Entgegen der Wühlmaus steht der Maulwurf unter Artenschutz und ist damit nicht zu Töten. Die Naturschutzbehörde erteilt dabei nur Ausnahmegenehmigungen, wenn z. B. ein Deichbau gefährdet ist. Auch das Fangen in Lebendfallen ist untersagt, wenn z. B. Kunststoffeimer an Stellen des Höhlensystem ausgestellt werden. Wird der Fang nicht rechtzeitig bemerkt, stirbt das Tier an Stress und Nahrungsmangel.
Maßnahmen zum Maulwurf vertreiben
Erschütterungen, Gerüche und Geräusche stören den ungeliebten Gartenbewohner und er sucht sich eine andere weniger stressige Bleibe. Da der Maulwurf ausgeprägte Sinnesorgane hat, macht man sich das beim Maulwurf vertreiben zunutze. Saure Milch, mit Wasser verrührte gepresste Knoblauchzehen, Hundehaare, Essigessenz, zerstoßene Lebensbaumzweige oder Pflanzenjauchen aus Wermut oder Brennnesseln sind gleichmäßig an verschiedenen Stellen ins Höhlensystem zu verteilen. Dieser Vorgang ist einmal in der Woche zu wiederholen, bis der Maulwurf keine Haufen mehr aufwirft. Mit Klangspielen aller Art, selbst gebastelten Windrädern oder mit schräg in den Boden eingegrabenen Flaschen, die bei Wind einen Ton erzeugen, rückt man akustisch dem Tier zu Leibe. 1 bis 2mal Rasenmähen pro Woche mit dem Benzinrasenmäher hält den munteren Gesellen auch vom Hügelbauen ab. Ebenfalls möglich jedoch aufwendig ist das Ausschlemmen frisch aufgeworfener Maulwurfshügel mit einem Gartenschlauch.
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