Alles grün
Rasenpflege

Im Wesentlichen unterscheidet man zwischen der optimalen Vorbereitung des Rasens und dem Rasen die richtigen Nährstoffe zur Verfügung zu stellen. Man beginnt damit, den Rasen von Rasenfilz und Moos zu befreien. Moos lässt sich am leichtesten mit einem Vertikutierer entfernen, sollte man eindeutig zu viel davon haben, verwendet man vorher einen Eisendünger. Durch regelmäßiges Düngen, Mähen und Wässern kann nun ein schöner Rasen heranwachsen.
Das Mähend des Rasens
Der Rasen sollte zwischen April und Oktober regelmäßig gemäht werden. Dabei liegt die optimale Schnitthöhe bei drei bis fünf Zentimeter. Bleibt der Rasen zu hoch, wird die Moosbildung begünstigt und es kann auch zur Verfilzung kommen. Dazu neigt der Rasen dann nicht mehr zur Seitentriebbildung und verliert damit an Trittfestigkeit. Sollte der Rasen einmal sehr hoch geworden sein, sollte man ihn auch nicht einfach kurz mähen, sondern ihn maximal um die Hälfte kürzen. In den Hauptmonaten wäre es günstig, den Rasen zwei mal pro Woche zu mähen und wenn man einen Wachstumsdünger verwendet hat, muss natürlich auch oft gemäht werden. Bei größerer Hitze ist dann das Mähen nur alle zwei Wochen nötig, da der Rasen nicht so stark wächst.
Lüften, wässern und vertikutieren
Um den Rasen lüften zu können, muss die Rasennarbe aufgelockert werden. Danach können die Nährstoffe, Licht und das Wasser viel besser an die Wurzeln gelangen. Lüften und vertikutieren ist nicht das Gleiche, wie mancher vermutet. Beim Lüften wird weder Moos noch Filz entfernt. Kommt es zu einem Defizit von Wasser, Luft und Nährstoffen, bildet sich das Moos neu und auch andere Rasenkrankheiten können auftreten. Hierzu eignet sich nun das Vertikutieren. Einmal im Jahr ist es schon sehr sinnvoll und der Boden sollte dabei unbedingt trocken sein. Vorher ist es ratsam den Rasen einmal zu mähen. Wenn man nur wenig Moos hat reicht es, den Rasen in eine Richtung zu vertikutieren, aber wer mehr davon hat muss sich die Mühe machen, ihn in verschiedenen Richtungen zu vertikutieren. Nach dem Vertikutieren bilden sich gerne kahle und unschöne Stellen. Hier kann man im Notfall eine Rasen-Neuanlage machen. Wenn der Rasen zu wenig Wasser bekommt, zeigt er das schnell durch seine Farbe an. Zuerst wird das Grün schwächer, später kommt es zur Vertrocknung. Hier gilt, mehr ist besser, als zu wenig. Dabei sollte man die Abendstunden nutzen, da der Rasen sonst schnell in der Sonne verbrennt. Sollte es sehr trocken sein, empfiehlt sich eine Bewässerung zwei mal pro Woche und das kräftig, damit auch die Wurzeln genügend Wasser erhalten.
Die wichtigsten Nährstoffe für die Rasenpflege
Zu den wichtigsten Nährstoffen gehören Stickstoff, Kalium, Eisen, Magnesium und Phosphat. Man könnte sogar sagen: Alles was gut für den Rasen ist, ist schlecht für Unkraut und Moos. Da durch das Mähen immer enthaltene Nährstoffe entfernt werden, ist regelmäßiges düngen absolut wichtig. Vier mal im Jahr sollte gedüngt werden und zwar im März/April, im Juni, im August und zum letzten Mal im Oktober. Hier mit viel Kalium für die Winterzeit, da der Frost dem Rasen nicht mehr so sehr zusetzen kann. Im Frühjahr ist der Stickstoff besonders wichtig, der Rasen bekommt neue Energie. Das Phosphat dient der Wurzelbildung und sollte gerade nach dem Vertikutieren verwendet werden.
Tipps gegen Unkraut
Pflanzenschutzmittel dürfen nur dort eingesetzt werden, wo es zu keiner Abschwemmung ins Grundwasser kommen kann oder Gefahr für Seen und Flüsse besteht. Da es noch kein Allheilmittel gibt, sollte für jede Unkraut-Art auch das richtige Mittel eingesetzt werden. Meistens eignen sich windstille und trockene Tage mit einer Temperatur von ca. 20 Grad. Die Konzentrate müssen unbedingt exakt nach der vorgeschriebenen Vorgabe angemischt werden. Den besten Erfolg erhält man bei der Rasenpflege, wenn man das Pflanzenschutzmittel spritzt und nicht gießt.
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