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Kräuter ernten und haltbar machen
Je nach Kraut wird das gesamte Kraut oder nur ein Teil der Pflanze geerntet. Dies können die Blätter (Thymian, Oregano, Basilikum) oder aber auch die Samen (Anis, Kümmel) oder die Wurzel, Rinde, Blüten oder Stengel sein. Wer nach den Bauernregeln lebt, der sollte oberirdische Teile bei zunehmendem Mond und unterirdische Pflanzenteile bei abnehmendem Mond ernten. Wichtig ist, dass der Weg der Ernte bis zur Weiterverarbeitung nur ein kurzer ist, damit alle Inhaltsstoffe weitgehend erhalten bleiben.
Die richtige Aufbewahrungsart
Getrocknete Kräuter füllt man in Glasgefäße mit Schraubverschlüssen. Ideal ist es, wenn die Gläser braun sind, damit die Kräuter lichtgeschützt sind. Auch Blechdosen eigenen sich für getrocknete Kräuter, ebenso wie Papiertüten und Säckchen aus Naturfaser.
Kräuter haltbar machen
Es gibt bei Kräutern drei verschiedene Methoden der Haltbarmachung.
- Trocknen
- In Alkohol oder Essig einlegen
- Einfrieren
Manche Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie und Basilikum verlieren beim Trocknen an Würzkraft. Daher friert man diese Kräuter besser portionsweise ein. Andere Kräuter wie Thymian, Rosmarin, Dill und Oregano werden am Besten getrocknet. Der Trockenvorgang sollte schnell verlaufen, da die Kräuter ansonsten faulen oder schimmeln könnten. Vorzugsweise trocknet man frische Kräuter ungewaschen in flachen Körben, die man an warmen Tagen in den Schatten stellt. Papier oder Küchentücher als Unterlage sind aber auch möglich. Nur Zeitungspapier ist wegen der Druckerschwärze ungeeignet. Ungewaschen sollten die Kräuter aber nur sein, wenn man davon ausgehen kann, dass die Kräuter nicht mit chemischen Mitteln behandelt wurden.
Gut durchgetrocknet und dunkel aufbewahrt, bzw. eingefroren, halten die Kräuter bis zur nächsten Saison. Darüber hinaus müssen diese zwar nicht schlecht werden, doch mit der längeren Aufbewahrung nimmt der Anteil an wertvollen Inhaltsstoffen stetig ab.
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