Anbauen und Pflegen
Heilkräuter
Es gibt jedoch Heilkräuter, die in der Küche keine weitere Verwendung finden, wie z.B. der Frauenmantel (soll bei Menstruationsbeschwerden lindernd wirken), Huflattich (gegen Husten), Löwenzahn (obwohl dieser auch als Salat gegessen werden kann) und Schafsgarbe (gegen Magenbeschwerden).
Diese genannten Kräuter und viele weitere, wie Kamille, Johanniskraut, Goldrute, Spitzwegerich und Hirtentäschel wachsen vorwiegend auf mageren Böden, weswegen wir sie häufig am Wegesrand oder auf wilde Felder findet. Ja, manche wachsen sogar gern auf Schutthalden, wo ein besonders karger Boden zu finden ist. Diese Kräuter bei sich im Garten anzupflanzen ist daher mit einiger Vorbreitung verknüpft, denn im eigenen Garten findet man zumeist keinen mageren Boden vor. Mit Sand lässt sich der normale Mutterboden im Garten für solche Heilkräuter verbessern. In der Regel ist es aber besser, sich diese Heilkräuter dort zu sammeln, wo sie natürlicherweise wachsen.
Andere Heilkräuter sind bei uns eher als Zierpflanzen und –sträucher bekannt. Wie Sonnenhut, Sanddorn, Ringelblume, Passionsblume, Nelken, Mariendistel und Königskerze.
Allgemeingültige Regel zum Anbauen und zur Pflege von Heilkräutern gibt es nicht, denn manche Arten lieben sonnige Plätze, andere gedeihen im Halbschatten, wieder andere sind echte Schattengewächse. Und so wie die einen magere Böden bevorzugen, mögen andere beispielsweise feuchte Böden.
Einjährige Pflanzen müssen jedes Jahr neu ausgesät werden. Zweijährige blühen zumeist erst im zweiten Jahr und können auch dann erst geerntet werden und Mehrjährige benötigen nur hin und wieder einen Rückschnitt, damit trockenes Holz und welke Blätter entfernt werden.
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