Selbst bauen oder kaufen
Hochbeet anlegen
Es gibt einige Gründe, warum man ein Hochbeet anlegen möchte. Ein Hochbeet wird früher erwärmt, lässt sich auch auf nähstoffarmen Gartenböden verwirklichen, Gartenabfälle lassen sich auch verwerten und Menschen, die auf ihren Rücken achten müssen, haben es bei der Bearbeitung sehr viel leichter. Angelegt wird ein Hochbeet in Nord- Südrichtung, damit es optimal in den Genuss der Sonneneinstrahlung kommt. Für welche Form man sich entscheidet, ist völlig nebensächlich. Zuerst bedeckt man die Grundfläche mit einem feinmaschigen Drahtgeflecht. Dieser hält unerwünschten Besuch, wie zum Beispiel Nagetiere, ab. Dann kann das Hochbeet mit Erde gefüllt werden. Es bieten sich auch verschiedene Arten von Schichten an, so kann man seinen Kompost gleich mit verwerten. Bevor man sich für eine endgültige Größe entscheidet, sollte man daran denken, wie man das Hochbeet später bearbeiten kann oder möchte. Unkraut entfernen könnte sonst schnell zu einem Problem werden.
Verschiedene Materialien
Für Hochbeete bieten sich Kunststeine, Ziegelsteine, naturbelassenes Holz, Betonplatten, Bleche, Natursteine, normale Steine, Kokosmatten, Edelstahl, und Plastik an.
Ein selbstgebautes Hochbeet
Wer Spaß daran hat sich sein eigenes Hochbeet zu bauen, sollte trotzdem ein paar Regeln beachten. An Material benötigt man für ein kleineres Hochbeet aus Lärchenholz:
- Sechs Pfosten, 25 x 5 cm à zwei Meter Länge
- Sechs Pfosten, 25 x 5 cm à einen Meter Länge
- Zwei Bretter, 2cm x 10 cm, Länge: 1,88 Meter
- Polsterholz, 8 x 4 cm, Länge: 1,16 Meter
- Plastikfolie oder Glasfaservlies, acht Quadratmeter
- 24 Torx Schrauben, 6 x 100 mm
- 18 Kreuzschlitzschrauben, 4 x 80 mm
- 4 Stück Rundstahl, 10 mm, Länge: à 10 cm.
- feinmaschiges Drahtgeflecht
- verzinkte Führungsbänder
Bei den Torx Schrauben handelt es sich um Schrauben mit einem sechszackigen Stern, abgerundet, wie in einer Wellenform. Das Beet wird niemals direkt auf das Erdreich gestellt, als Unterlage reichen aber alte Gehwegplatten. Jetzt käme das Drahtgeflecht an die Reihe. Die Längsbretter müssen mit einem Randabstand von 5 und 2,5 cm vorgebohrt werden. Die Lärchenpfosten werden danach kastenweise mit Hilfe der Torx Schrauben verbunden. Ist der Standort für das Hochbeet ermittelt, muss alles sorgsam waagerecht ausgerichtet werden.
Alle Winkel müssen also exakt 90 Grad betragen. Auf diese Weise baut man drei Kästen mit einer Höhe von jeweils 25 cm, die ganz nach Belieben übereinander gestapelt werden können. Für die Stabilität sollte man jetzt keine Schrauben, sondern verzinkte Führungsbänder nehmen. Auch Rundstahlstücke à 10 mm eignen sich dafür, die man im untersten Kasten einschlägt und die dann ca. 10 cm in den nächsten Kasten reinragten. Eine Bohrung von 9,5 mm ist dafür allerdings nötig. Nun werden die unteren beiden Kästen mit dem Vlies oder der Folie ausgekleidet. Eine einfache Klammerung reicht zur Befestigung. Die Verbindung zum Erdreich sollte nach unten hin offen bleiben. Um den obersten Kasten leicht abnehmen zu können, wird dieser separat ausgekleidet. Auf den obersten Kasten kann nun ein Abdeckbrett montiert werden. Eine gute Füllung kann nun in Schichten eingefüllt werden. Beispielsweise zuerst grobes Abfallholz, dann Grassoden, Häckselgut, Rohkompost, dann Stallmist, Kompost und zu guter Letzt feine Erde. Fertig ist das selbstgebaute Hochbeet.
Hochbeete kaufen
Nicht jeder mag sich damit so viel Arbeit machen und kann problemlos auf gekaufte Hochbeete zurückgreifen. Entweder als Bausatz, schon komplett fertig oder man lässt sich ein Hochbeet vom Fachmann bauen. Ein Hochbeet anlegen kann man auch, indem man sich zum Beispiel ein Hochbeet im Internet bestellt. Bei einer Größe von (BxHxT) 192 x 52 x 121 cm darf man mit etwa 200, – Euro rechnen. Aber nach oben hin gibt es kaum ein Limit.
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