Ein Häuschen für gefiederte Freunde

Vogelhaus

Fragt man die Menschen, dann wird unter dem Begriff Vogelhaus das Vogelfutterhaus, aber manchmal auch ein Nistkasten gemeint. Deswegen werden in diesem Artikel beide Arten vorgestellt und Tipps für die richtige Fütterung gegeben. Für Bastler gibt es einige Seiten mit Bauanleitungen für den Selbstbau eines Vogelhauses.

Schon seit Ewigkeiten füttern Menschen im Winter Vögel, damit diese nicht verhungern, wenn der Boden gefroren ist. Diese Tradition hat sich bis heute gehalten. Deswegen sieht man in Bau- und Gartenmärkten zum Herbst stets neue Modelle von schlicht bis kunstvoll gestaltet. Somit ist das Vogelhaus nicht nur zum Füttern der einheimischen Vögel gedacht, sondern ziert auch noch den Garten als Dekoelement. Neben dem klassischen Vogelfutterhaus auf einem Ständer, sind auch moderne Futterautomaten im Handel und in Onlineshops erhältlich. Manche sind mit Saugnäpfen ausgestattet, so dass diese auch bei Mietwohnungen an die Fensterscheibe angebracht werden können. Andere Modelle sind zum Aufhängen, was auf Balkons sehr praktisch ist.

Die richtige Fütterung

Über diese wird viel diskutiert. Einige befürworten die Sommerfütterung, während andere die Fütterung nur auf den Winter beschränken. Skeptiker meinen, dass eine Fütterung gänzlich überflüssig sei. Und wieder andere meinen, dass eine Fütterung nur dann stattfinden sollte, wenn der Winter sehr kalt und der Boden über längere Zeit gefroren ist. Letztendlich möchte aber jeder den Vögeln nur Gutes antun und deshalb wird hier nur über die Winterfütterung berichtet, denn die Sommerfütterung ist denkbar schlecht, wenn Jungvögel von den Vogeleltern lernen, dass das Futter nur in einem Vogelhaus zu finden ist.

Für die Vogelfütterung sollte man käufliche Vogelfuttermischungen verwenden. Diese enthalten einheimische Getreidekörner, die unsere Vögel ansonsten auch in der Natur finden würden. Meisen benötigen etwas mehr Fett, daher ist für diese Meisenringe und Meisenknödel ideales Winterfutter.

Aus einer historischen Geschichte ist bekannt, dass Bauern immer ein Bündel Getreide von ihrer Ernte aufbewahrten. Zum Erntedankfest wurde dieses Bündel für die Vögel ins Freie gelegt, denn der Sinn des Erntedankfestes ist ja, seine Ernte auch zu teilen. Eine schöne Tradition, die wir heute nur in anderer Form weiter betreiben. Man sagt, es sei sogar pädagogisch wertvoll, weil die Menschen mit der Vogelfütterung der Natur auf eine unkomplizierte Art begegnen können, die ihnen in Städten schon recht fremd geworden ist.

Beim Füttern ist es sehr wichtig, dass immer nur trockenes Futter angeboten wird. Feuchtes Futter sollte immer entfernt werden. Brot wird gar nicht gefüttert, stattdessen kann man besser einmal ein Stück Apfel mit dazu legen.

Der Nistkasten

Verschiedene Vogelarten benötigen auch verschiedene Nistkästen. Meist sind dabei die Fluglöcher unterschiedlich groß. Damit ein Nistkasten auch angenommen wird, sollte er richtig aufgehängt werden und das am besten katzen- eichhörnchen- und mardersicher. Das Einflugloch sollte immer nach Südosten oder Osten zeigen, also in die windentgegengesetzte Richtung. Das Dach sollte etwas nach vorn geneigt sein, damit kein Regenwasser ins Flugloch hineinlaufen kann. Pralle Sonne ist sehr ungünstig, daher ist ein Anbringungsort an einem Baum ideal, der zusätzlich Schatten spendet. Aber beim Anbringen sollte man den Baum nicht mit Nägeln traktieren, sondern ein Drahtbügel für die Befestigung verwenden.

Sobald die Vogeljungen flügge sind und das Nest verlassen haben, muss der Nistkasten gereinigt werden, damit Parasiten keine Chance zur Vermehrung haben. Da immer Parasiten in einem Nistkasten zu befürchten sind, sollte man die Reinigung nur im Freien und mit Handschuhen vornehmen.

Bauanleitungen

Bauanleitungen für Vogelhäuser können hier gefunden werden. Bauanleitungen für Nistkästen hier.

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