Thymus vulgaris
Wissenswertes über Thymian
Der Echte Thymian ist ein Halbstrauch, dessen ca. 1 cm lange Blätter am Rand eingerollt sind. Er wächst aufrecht und wird ca. 30-50cm hoch. Es sind auch viele kriechende Arten bekannt. Seine Blüten sind klein, rosa, lila oder weiß.
In Deutschland kommt er nicht wild wachsend vor, kann jedoch im Garten kultiviert werden. Allerdings ist er recht frostempfindlich, weswegen das Überwintern im Garten schwierig ist. Als Kübelpflanze kann er dennoch frostfrei überwintert werden
Verwendung in der Küche
In der mediterranen Küche, zu Fleisch- und Fischgerichten, in Eintöpfen und Bohnengerichten darf der Thymian als Gewürz nicht fehlen. Ebenso in Nudelsoßen und in der beliebten Gewürzmischung „Kräuter der Provence“. Thymian fungiert dabei nicht nur als Gewürz, sondern soll auch helfen, fettreiche Speisen zu verdauen. Üblicherweise werden die Thymianzweige direkt mitgekocht oder gegart.
Verwendung als Heilkraut
Als alte Heilpflanze wurde Thymian in früheren Zeiten als Heilmittel gegen Verdauungsproblem, bei Insektenstichen, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen eingesetzt. In der heutigen Zeit finden wir Thymianpräparate als Hustenmittel in den Apotheken. Dem Thymian wird eine durchblutungsfördernde, geruchstötende und antibakterielle Wirkung nachgesagt. Bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum soll er gute Dienste leisten und als Badezusatz eine hautreinigende Wirkung haben. Bei Schilddrüsenproblemen oder Leberschäden kann eine innere Anwendung problematisch sein!
Thymian ernten und aufbewahren
Wie alle Gewürz- oder Heilkräuter wird der Thymian am Besten an einem warmen, sonnigen Tag zur Mittagszeit geerntet. Natürlich kann man ihn auch zu anderen Zeiten ernten, dann ist der Gehalt der Inhaltsstoffe jedoch nicht am Höchsten. Nach dem Ernten sollten die Zweige schonend im Schatten getrocknet werden. Danach können die getrockneten Blätter in einem fest schließenden, dunklen Glas aufbewahrt, ca. ein Jahr lang haltbar sein.
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