Thymus vulgaris

Wissenswertes über Thymian

Thymian ist auch unter dem Namen „Quendel“ bekannt. Es handelt sich dabei um eine Heil- und Gewürzpflanze deren Heimat im gemäßigten Asien, in Afrika und Europa liegt. Bei uns sind mehrere Thymian-Arten bekannt, die kultiviert werden. Man unterscheidet 214 Arten. Bei uns findet man im Pflanzenmarkt hauptsächlich den Echten Thymian und den Zitronenthymian.

Der Echte Thymian ist ein Halbstrauch, dessen ca. 1 cm lange Blätter am Rand eingerollt sind. Er wächst aufrecht und wird ca. 30-50cm hoch. Es sind auch viele kriechende Arten bekannt. Seine Blüten sind klein, rosa, lila oder weiß.

In Deutschland kommt er nicht wild wachsend vor, kann jedoch im Garten kultiviert werden. Allerdings ist er recht frostempfindlich, weswegen das Überwintern im Garten schwierig ist. Als Kübelpflanze kann er dennoch frostfrei überwintert werden

Verwendung in der Küche

In der mediterranen Küche, zu Fleisch- und Fischgerichten, in Eintöpfen und Bohnengerichten darf der Thymian als Gewürz nicht fehlen. Ebenso in Nudelsoßen und in der beliebten Gewürzmischung „Kräuter der Provence“. Thymian fungiert dabei nicht nur als Gewürz, sondern soll auch helfen, fettreiche Speisen zu verdauen. Üblicherweise werden die Thymianzweige direkt mitgekocht oder gegart.

Verwendung als Heilkraut

Als alte Heilpflanze wurde Thymian in früheren Zeiten als Heilmittel gegen Verdauungsproblem, bei Insektenstichen, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen eingesetzt. In der heutigen Zeit finden wir Thymianpräparate als Hustenmittel in den Apotheken. Dem Thymian wird eine durchblutungsfördernde, geruchstötende und antibakterielle Wirkung nachgesagt. Bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum soll er gute Dienste leisten und als Badezusatz eine hautreinigende Wirkung haben. Bei Schilddrüsenproblemen oder Leberschäden kann eine innere Anwendung problematisch sein!

Thymian ernten und aufbewahren

Wie alle Gewürz- oder Heilkräuter wird der Thymian am Besten an einem warmen, sonnigen Tag zur Mittagszeit geerntet. Natürlich kann man ihn auch zu anderen Zeiten ernten, dann ist der Gehalt der Inhaltsstoffe jedoch nicht am Höchsten. Nach dem Ernten sollten die Zweige schonend im Schatten getrocknet werden. Danach können die getrockneten Blätter in einem fest schließenden, dunklen Glas aufbewahrt, ca. ein Jahr lang haltbar sein.

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